Mitgliederversammlung am 10. Mai 2017 um 19:00 Uhr in der Cafeteria der Sportanlage Freudenberg

Foto v.l. Thomas Janssen (1.Vorsitzender), Friedhelm Bursian (Geschäftsführer) Jürgen Siebel, Christian Ihmann, Frank Manske (Ältestenrat) und Dirk Hofmann (2.Vorsitzender u. Kassierer)
 
Die Mitglieder suchten sich ein geeignetes Plätzchen in den langen Stuhlreihen und tauschten sich noch rege aus, als um 19:12 Uhr Friedhelm Bursian alle Anwesenden begrüßte und zugleich die Zahl der stimmberechtigten Mitglieder präsentierte: 49! Das ist gemessen an der Vereinsgröße mit derzeit 1550 Mitglieder (974 über 18 Jahre) sehr gering, dennoch war es in den letzten Jahren nie anders. Viele Aktive scheuen den Weg selbst an der Versammlung teilzunehmen und vertrauen auf ihre „Vertreter“. Die Anwesenden sind neben den Verantwortlichen der Abteilungen meist die Übungsleiter.
 
Für eine Minute war gänzlich Stille angesagt denn es wurde den Verstorbenen Udo Heyer, Jörg Teske und Rainer Hohnstädter gedacht.
Die letzte Versammlung fand am 7. Mai 2014 statt und Thomas Janssen lässt kompakt die letzten drei Jahre Revue passieren mit einem Mix aus enttäuschenden Projekten wie erfreulichen Entwicklungen. Da fällt auch gleich der Begriff „Zumba“, der sich ganz verlockend beschreiben lässt: Eine Prise brasilianische Leidenschaft, gemixt mit kolumbianischem Hüftschwung, gepaart mit europäischen Fitnessübungen – das ist Zumba. Nicht verwunderlich also, dass dieses Angebot den Mitgliederverlust in der Turnabteilung kompensiert. Auch die Kampfsportabteilung wächst wieder und beim Aikido-Kurs zeigt sich, dass sich ein langer Atem lohnt.
Die Devise des Vereins heißt nach wie vor lieber Initative zu ergreifen als passiv zu bleiben. Die Rechnung geht auf denn die Mitgleiderzahlen bleiben konstant zwischen 1450 bis 1500. Apropos Rechnung, die Herausforderungen im administrativen Bereich sind enorm gestiegen. Immer mehr Auflagen und Absicherungen sowie der Aufwand fehlende Beiträge einzutreiben machen den Verantwortlichen zu schaffen. Dieses Bild ist nicht einladend ein Ehrenamt im Verein zu übernehmen und somit schrumpft die Zahl der willigen Helfer. Thomas Janssen appeliert: „Wir brauchen Menschen, die Verantwortung annehmen!“
 
Zumindest im Ältestenrat ist Bewegung. Hilmar Krüger, in den Jahren 1993 bis 2008 als 1.Vorsitzender des Vereins und danach beratend tätig, möchte aus gesundheitlichen Gründen seinen Platz zur Verfügung stellen. Gleich zwei neue Mitglieder bringen frischen Wind in den Ältestenrat indem noch Jürgen Siebel aktiv ist. Es ist zum einen Frank Manske, seit 20 Jahren Mitglied im Verein, der meint: “Als Südstädter liegt mir der Verein am Herzen“ und zum anderen Christian Ihmann. Er ist seit 2000 beim SSV und betont „Ein jüngeres Sprachrohr im Ältestenrat kann nicht schaden.“
 
Es ist Jürgen Siebel, der zunächst noch Glüchwünsche empfängt für seinen 80sten Geburtstag am 8. Mai, der als Versammlungsleiter gewählt ist und durch den Abend führt bei dem auch Kassierer Dirk Hofmann Zahlen, Fakten und Eurobeträge präsentiert. Gefolgt von den einzelnen Berichten aus den Abteilungen. Hier die Ankündigung dass der Tischtennissport einen wirtschaftlich vernünftigen Rückzug in die untere Liga macht.
Die Fußballabteilung wünscht sich eine bessere wirtschaftliche Grundlage und der frisch ernannte Jugend-Koordinator Ulrich Schmidtke stellte im Vorfeld den Antrag auf eine Beitragserhöhung. Beim Thema Geld wurde naturgemäß hitzig diskuttiert. Hier sei erwähnt, dass die Beiträge seit 2010 nicht mehr angehoben wurden und das Thema nun oben auf der Agenda steht.
 
Die Wahl des Vorstandes ging indes schnell über die Bühne, stellten sich alle drei Vorstandsmitglieder erneut zur Wahl und wurden diese einstimmig wiedergewählt. So bleibt Thomas Janssen 1. Vorsitzender, Dirk Hofmann 2.Vorsitzender und zugleich Kassierer und Friedhelm Bursian wird weiter als Geschäftsführer geschätzt.
 
Nach Beendigung der Versammlung gab es noch ein Verweilen und Besprechen beim gepflegten Bier...
 
19.05.17 in der Cronenberger Woche:
 
16.05.17 im Cronenberger Anzeiger: