Das Besondere beim Ultimate Frisbee ist, dass Männer und Frauen gemeinsam auf dem Platz stehen. Mit dem Wuppertaler Mixed-Team spielen wir Indoor seit einigen Jahren in der 3. Liga Nord-West. Im November 2021 haben wir uns bei der Deutschen Meisterschaft in Dortmund einen Platz im Mittelfeld gesichert. Outdoor konnten wir 2021 erstmalig ein Team stellen – ein Meilenstein in der Geschichte der Caracals! In der untersten Liga, der 4. Liga Nord-West, haben wir alle Spiele gewonnen, konnten aufgrund besonderer Corona-Regeln allerdings nicht aufsteigen. 2022 werden wir wieder angreifen!

Wir freuen uns sehr über Interessenten, die vorbeikommen, um mitzutrainieren oder zu sehen, was diese Sportart ausmacht!

Ansprechpartner*innen sind Julia Bierhoff (01511 2193362), Torsten Hauck (0175 2015296), Yannic Schulte (0160 5201020) und Moritz Cornely a. k. a. Ole (01590 1368965).

Das Training findet mit Damen und Herren gemeinsam statt. Die Trainingszeiten findet Ihr unter Caracals-Infos.


14.-15. Mai 2022  Beach-Frisbee




Die besten deutschen Teams lassen am Strand in Warnemünde die Frisbeescheiben fliegen.

Caracals der SSV Germania belegen den 7. Platz beim Beach-Frisbee


Am vergangenen Wochenende (14./15.05.22) reisten 12 SpielerInnen der Caracals nach Warnemünde, um in der 2. Liga am Strand um die Meisterschaft zu spielen. Es traten insgesamt 17 Mixed-Teams in zwei Ligen an, um den Titel „Deutscher Meister 2022 im Beach-Frisbee“ zu gewinnen. Die Caracals starteten dabei in der 2. Liga und traten gegen Teams aus Berlin, München, Potsdam, Bonn, Wilhelmshaven, Lüneburg und Hannover an.

Am Samstag starteten die Spiele, die am Strand im Modus 5 vs. 5 ausgespielt werden, bei sonnigem Wetter, aber heftigem Wind. Durchweg alle Teams hatten Probleme, die 175g leichte Scheibe bei Gegen- und Seitenwind in die gegnerische Endzone zu befördern und einen Punkt zu machen. Jeder Scheibenverlust des eigenen Teams führte zu mehr Laufarbeit in der Verteidigung auf dem 75 m langen Feld im Sand. Die Caracals verloren das erste Spiel gegen einen der Favoriten der zweiten Liga, gegen die Goldfingers aus Potsdam knapp mit einem Endstand von 4:6. Gegen Zamperl aus München, den späteren Sieger der zweiten Liga, waren wir chancenlos, was die deutliche Niederlage mit 12 zu 3 zeigt. In das letzte Spiel am Samstag gegen Bonn setzten wir große Hoffnungen. Doch auch hier machte der starke Wind uns einen Strich durch die Rechnung. Beide Teams konnten nur Punkte mit Rückenwind erzielen, sodass der „Scheibenflip“, also die Auslosung welches Team mit Rückenwind beginnt, das Spiel entschied – Endstand 5 zu 4 für Bonn. Bei den Spielen am Sonntag war der Wind kein so großes Problem mehr. 



Trotzdem konnten die Caracals das vierte Spiel wieder im entscheidenden Punkt nicht gewinnen – am Ende stand es 6-5 für Wilhelmshaven. Ein Sieg musste also im letzten Spiel her, und zwar gegen ein Berliner Team. Gegen die Huskies erwischten die Caracals einen guten Start und gingen 4-0 in Führung. Bis zum Ende konnte dieser Abstand gehalten werden – das Spiel ging 10-6 für Wuppertal aus. Damit konnte noch der 7. Platz in der zweiten Liga gesichert werden. Aber beim Frisbeesport gibt es immer noch eine zweite Wertung. Die „Spirit“ oder Fairplay-Wertung. Da das Spiel ohne Schiedsrichter selbst bei Deutschen Meisterschaften gespielt wird, liegt die Verantwortung für begangene Fouls und das Feststellen einer Regelverletzung bei den Spielenden selbst. Dafür geben sich am Ende des Spiels die SpielerInnen gegenseitig eine Fairplay-Wertung. Hier konnten die Caracals den dritten Platz belegen. Bericht: Yannic Schulte / Fotos: Jörn Hameister